Schminken im Mittelalter

Dies ist ist vielleicht eine Frage, die eher Frauen interessiert, aber wie schminkten sich Damen im Mittelalter?

Laut Wikipedia galt im Mittelalter nur der blasse Teint als schön. Erzielt wurde dieser durch hoch toxisches Bleiweiß, das allerdings auch schwere Abszesse auf der Gesichtshaut hervorrufen konnte.

Bei Tempus Vivit las ich auch, dass sich Frauen Belladonna, schwarze Tollkirsche, in die Augen träufelten, um sie glänzen zu lassen. Dies soll allerdings nicht selten zur Erblindung geführt haben.

Einfache Frauen schminkten sich wahrscheinlich eher selten. Zudem galt Schminke lange Zeit als ein Zeichen von Prostituierten.

Populärer wurde Make-Up wahrscheinlich erst ab dem 15. Jahrhundert, die Kreuzfahrer brachten es nach Europa. Adelige wie Elisbeth I von England oder Katharina von Medici trugen zur Beliebtheit bei. Sie färbten sich Wangen und Lippen rot, die Lippenfarbe enstand aus Koschenille. Mit dem Blut der Koschenille-Schildläuse wurde auch edler roter Farbstoff hergestellt.

Elisbeth I von England

3 Antworten zu “Schminken im Mittelalter”

  1. na endlich habe ich antwort auf meine frage, ab wann sich frauen in europa schminken …danke!

  2. papilias Sagt:

    schön, wenn es jemanden interessiert :)

  3. baah wie ekelig durch bleiweiss entstehen abszesse oO

    abartig =o

Leave a Reply