Auf den Hund kommen

Auf den Hund kommen” meint in schlimme Umstände zu geraten. Die Redewendung soll oft ausdrücken, dass jemand pleite ist.

Eine Deutung der Redewendung kommt aus dem (Spät-) Mittelalter. In dieser Zeit bewahrten die Menschen ihre Wertsachen gerne in Truhen auf. Auf dem Boden waren Schutzsymbole aufgemalt- oft ein Hund.

Dieser symbolisierte den Wächter des Geldes und könnte auch eine Mahnung zur Wachsamkeit und Sparsamkeit sein.

Verarmte der Truhenbesitzer, so wurde der Hund sichtbar. Er war “auf den Hund gekommen”.

Solch eine Truhe soll man sich zum Beispiel auf Burg Lauenstein anschauen können.

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