Ruine Rodenstein
Ein wildes Geisterheer soll auf der Burg Rodenstein ihr Unwesen treiben. Von einem wilden Jäger las ich gestern bei einem Besuch der Ruine. Sie liegt im Odenwald, zwischen Fränkisch-Crumbach und Reichelsheim.
Hans von Rodenstein war berüchtigt für seinen ausschweifenden Lebensstil. Als er sich in Heidelberg in Maria von Hochberg verliebte änderte sich das nur scheinbar.
Zornig kehrte er eines Abends zu seiner schwangeren Frau auf die Burg zurück. Er wolle Burg Schnellerts stürmen, doch Maria probierte ihn in seiner Wut zu bändigen. Er schlug sie und stürmte davon.
Als Hans schließlich in der selben Nacht vor Burg Schnellerts im Hinterhalt lag, erschien ihm eine Lichtgestalt mit einem Kind auf dem Arm. Er erkannte sie als seine Frau, die er mit einem Schlag getötet hatte. Im selben Moment startete der Schnellertsherr einen Gegenangriff und erschlug den Rodensteiner.
Seitdem tobt die wilde Jagd: Gespenstische Reiter galoppieren durch die Lüfte, gefolgt von einer Meute Hunde.
Ob man der Sage glauben schenken möchte oder nicht: Auf jeden Fall ist die Burgruine einen Besuch wert. Erbaut wurde die Burg Mitte des 13. Jahrhunderts. Hier könnt ihr ihre Geschichte nachlesen.
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Burg Rodenstein, von Valentin Wagner, 1634
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Die Ruine heute (Handyfoto von mir, deswegen die gute Qualität…)
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3-D Modell der Burg (von Burgenfreund)
Februar 27, 2008 um 11:50
witzig, ich schreib gerade etwas längeres über den Rodensteiner und sein Geisterheer zusammen
Februar 28, 2008 um 8:22
Da freu ich mich schon drauf